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Klimaschutzatlas Rhein- Neckar Kreis

Klimaschutzatlas des Rhein Neckar Kreises

Pressemitteilung des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis vom 29.06.2015

Transparenz bei kreisweiten Klimaschutzaktivitäten – Neu Website www.klimaschutz-rnk.de geht online  

Die Kooperationsvereinbarung zum Klimaschutz zwischen dem Rhein-Neckar-Kreis und 52 seiner Städte und Gemeinden trägt erste Früchte, sagte Landrat Stefan Dallinger bei der Vorstellung der Homepage www.klimaschutz-rnk.de am 29. Juni 2015 in Sinsheim gegenüber den Medienvertretern. Auf der neuen Website sind die Energie- und CO2-Bilanzen der 52 Kommunen, die sich an der Kooperationsvereinbarung zum Klimaschutz mit dem Rhein-Neckar-Kreis beteiligt haben, ab sofort online zu finden.   „Mit der Veröffentlichung der Energie- und CO2-Bilanzen der einzelnen Kommunen geben wir den Einwohnerinnen und Einwohnern des Rhein-Neckar-Kreises nun die Möglichkeit, sich über den Stand der Klimaschutzaktivitäten immer aktuell zu informieren“, freut sich der Landrat. Fortschritte und Erfolge der einzelnen Maßnahmen können so über die Jahre sichtbar gemacht werden. Der Erfolg kommunaler Klimaschutzmaßnahmen sei aber auch von der Beteiligung der Bevölkerung und der Wirtschaft abhängig, betonte der Kreischef.

Die neue Website zeigt die Energiebilanzen der 52 Städte und Gemeinden bezogen auf die Endenergie und nach Sektoren aufgeteilt. Die darauf aufbauenden CO2-Bilanzen der Kommunen sind ebenfalls abgebildet und nach den jeweiligen Sektoren private Haushalte, Gewerbe, verarbeitendes Gewerbe, kommunale Liegenschaften und Verkehr aufgegliedert. Die CO2-Bilanzen werden fortgeschrieben, sodass Erfolge auf einem Blick in der Rubrik Zeitreihe sichtbar werden. Zusätzlich haben die Einwohnerinnen und Einwohner die Möglichkeit, den Benchmark ihrer Kommune zu betrachten. Dieser dient als Vergleich zwischen den beteiligten Städten und Gemeinden, dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Bundesdurchschnitt. Dabei werden verbrauchte Energie, die ausgestoßenen Treibhausgase und die genutzten erneuerbaren Energien betrachtet.   Auf der Webseite sollen auch Best Practice Beispiele von Energieeffizienz-Projekten von Kommunen und verschiedene Aktivitäten rund um den Klimaschutz im Rhein-Neckar-Kreis veröffentlicht werden. Die CO2-Bilanzen sowie die Webseite wurde von der Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg-Rhein-Neckar-Kreis gGmbH (Kliba gGmbH) erstellt. Auch die Fortschreibung der Bilanzen wird von der Kliba gGmbH übernommen.

Der Geschäftsführer der Kliba gGmbH, Dr. Klaus Keßler wies auf den Mehrwert einer CO2-Bilanz für die Städte und Gemeinden hin: „Mit der CO2-Bilanz haben die Kommunen die Möglichkeit, die Ist-Situation ihrer Kommune in punkto Klimaschutz darzustellen. Durch die Fortschreibung der Bilanz besitzen diese ein Controlling Instrument. Zusätzlich haben die Kommunen bereits eine Bilanz, die auch zur Erstellung eines Klimaschutzkonzepts hilfreich sein könnte.“ Zum jetzigen Zeitpunkt setzen die Städte und Gemeinden bereits Maßnahmen um, die in der Kooperationsvereinbarung festgeschrieben sind. Der Kreisverbandsvorsitzende und Bürgermeister der Gemeinde Heddesheim, Michael Kessler, betonte, dass bereits einige Kommunen über ein eigenes Klimaschutzkonzept verfügen. Erfreulich sei auch, so Kreisverbandsvorsitzender Kessler, dass in einigen Kommunen bereits Klimaschutz- oder Energiemanager tätig sind. Ebenso haben bereits einige Städte und Gemeinden zur Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes Fördermittel beantragt.   Die beim Eigenbetrieb Bau und Vermögen Rhein-Neckar-Kreis angesiedelte Geschäftsstelle Klimaschutz hat vor kurzem ihre Arbeit aufgenommen und setzt sukzessive die Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept für den Rhein-Neckar-Kreis und seine Eigengesellschaften um. Neben der Tätigkeit für den Kreis veranstaltet die Geschäftsstelle regelmäßig Workshops für kommunale Vertreter in Zusammenarbeit mit dem Verband Region Rhein-Neckar zu den unterschiedlichsten Klimaschutzthemen und bietet Beratungen zu Klimaschutzaktivitäten an.  

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