Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

1000 Jahre

Wir feierten 1000 Jahre Bammental

Hier finden Sie alle Veranstaltungen und Details zum Jubiläumsjahr 2016.

Kircheneinweihung zur 1000-Jahr Feier

Gemeinde und Kulturring laden die Bevölkerung ein.

Das Bammentaler Jubiläumsjahr hat nun schon mancherlei Höhepunkte hervorgebracht. Sensationell dass nun auch noch eine neue Kirche eingeweiht wird. Gemeinde und Kulturring haben, sozusagen als Begrüßungsgeschenk für den Kirchenneubau, die Dilsberger Kantorei für ein Eröffnungskonzert in den neuen Räumen der Neuapostolischen Kirche gewinnen können. Wir laden die Bevölkerung hiermit recht herzlich ein, das neue Gotteshaus am Samstag Abend im Rahmen dieses Konzertes kennenzulernen. Der Eintritt ist frei

Holger Karl, Bürgermeister, Michael Mende für den Kulturring Bammental

Lichtblicke – das Adventskonzert der Dilsberger Kantorei

Schöne Adventsmelodien und stimmungsvolle Klänge mit Chor und Saxophon - unter diesem Motto präsentieren die Dilsberger Kantorei, Christoph Becker und Markus Karch ihr Adventskonzert „Lichtblicke“ am 2. Adventswochenende in Bammental und Heidelberg. Von bekannter, einfacher Adventsmusik bis zu großartigen Chorsätzen aus verschiedenen Epochen erwartet die Zuhörer ein abwechslungsreiches Programm. Besonders stark vertreten sind dabei aktuelle Kompositionen aus Nordeuropa, die der Chor schon im Juli zusammen mit dem Jazz-Posaunisten Benjamin Gerny im Schloss Mannheim aufgeführt hat und nun mit Christoph Becker am Sopran-Saxophon in neuer Form erklingen. Chorleiter Markus Karch hat verschiedenartige Einzelwerke so zusammengesetzt, dass zusammenhängende Linien entstehen (eine Programm-Form, die inzwischen zum Markenzeichen des aus Ladenburg stammenden Musikers geworden ist), Saxophon und Klavier übernehmen die Melodien des Chores als Inspiration für Improvisationen. So entstehen Klänge, die den Alltag vergessen lassen und auf die Zeit vor Weihnachten einstimmen. Das Konzert in Bammental am Samstag, den 3. Dezember um 19:00 Uhr findet im Rahmen der 1000-Jahr-Feier zur Einweihung der Neuapostolischen Kirche im Dammweg 22 (Ortsausgang Richtung Gauangelloch) statt, der Eintritt ist frei.

Rückblick zum Festwochenende

Rückblick Seite 1
Rückblick Seite 1
Rückblick Seite 2
Rückblick Seite 2
Rückblick Seite 3
Rückblick Seite 3
Rückblick Seite 4
Rückblick Seite 4

Informationen zu der Verkehrsführung am Festwochenende zu Bammental 1000 vom 15.-17.07.2016

Neben der alljährlichen, traditionellen Bammentaler Kerwe findet in diesem Jahr ein weiteres Großevent einen Platz im Veranstaltungskalender der Gemeinde.

Das Jahr 2016 steht ganz im Zeichen des 1000-jährigen Jubiläums von Bammental.
Vor allem am Festwochenende vom 15.-17.07.2016 möchten wir gemeinsam mit Ihnen dieses einmalige Ereignis feiern. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten steht dabei der Ortskern.

Durch die zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen im Ort sind eine zeitweise veränderte Verkehrsführung bzw. Straßensperrungen erforderlich. 

Hier möchten wir Sie über die wichtigsten Änderungen informieren:  
Am 15.07. findet im Anschluss an den offiziellen Festakt zu Bammental 1000 der „Große Zapfenstreich“ vor dem Rathaus statt. Die Hauptstraße wird aus diesem Anlass in der Zeit von 18:00 – 24:00 Uhr ab der Höhe Ringstraße bis zur Gaiberger Straße voll gesperrt. Die Busse des öffentlichen Nahverkehrs werden wie gewohnt bis 20:41 Uhr die ausgeschriebenen Haltestellen anfahren. Die Fahrt um 22:41 Uhr entfällt.  Die Veranstaltung „Zeitreisen“ am 16.07. findet ihren Hauptfokus ebenfalls in der Hauptstraße. Aus diesem Grund erfolgt eine Vollsperrung der Hauptstraße, der Wiesenbacher Straße und der Bahnhofstraße in der Zeit von 12:00 – 19:00 Uhr. Die L600 wird ab Ortsausgang Gaiberg in Richtung Bammental voll gesperrt. Anlieger können die L600 bzw. Gaiberger Straße bis zum Fischersberg befahren. Auch die Bahnhofstraße ist bis zum Besucherparkplatz der Süwag erreichbar.

Den Abschluss des Festwochenendes bildet der große historische Festumzug durch Bammental am 17.07.2016. Als Aufstellfläche der Umzugsteilnehmer dient die Langheckenstraße bzw. im Bedarfsfall Teile der Schulstraße. Da besonders viel Platz in den Aufstellflächen benötigt wird, werden in beiden Straßen rechtzeitig einseitig Halteverbotsschilder aufgestellt.  

Um 14:00 Uhr wird der Umzug in der Alten Steigstraße starten. Hier wird rechtzeitig ein beidseitiges Haltverbot angeordnet. Der Umzug wird im weiteren Verlauf rechts in die Reilsheimer Straße in Richtung Ortskern abbiegen. Auf Grund dessen wird es bereits ab Ortsausgang Gauangeloch in Richtung Bammental eine kurzzeitige Vollsperrung der K 4160 geben, die aufgelöst wird, sobald der Umzug komplett in der Hauptstraße angekommen ist. Für Anlieger ist die Anfahrt bis zur Schwimmbadstraße frei. Ebenso ist auch die Zufahrt von der B45 zur Wiesenbacher Landstraße (L600) in diesem Zeitraum gesperrt. Für Anlieger ist die Durchfahrt zur Industriestraße frei. Voraussichtlich können beide Sperrungen nach etwa einer Stunde aufgelöst werden.

Im weiteren Verlauf führt der Umzug durch die Hauptstraße in die Wiesenbacher Straße und wird in der Bahnhofstraße aufgelöst. Die L600 wird am Ortsausgang Gaiberg in Richtung Bammental ab 13:00 Uhr voll gesperrt. Anlieger ist die Durchfahrt bis zum Fischersberg ermöglicht.

Auch die Bahnhofstraße ist gesperrt. Anliegern ist die Durchfahrt bis auf Höhe des Süwag Kundenparkplatzes gestattet.

Am Samstag und Sonntag wird der Busverkehr umgeleitet. Die Umleitungen entnehmen Sie bitten den jeweiligen Fahrplänen der Haltestelle.

Parkflächen sind an allen Veranstaltungstagen ausgeschildert bzw. sind Einweiser vor Ort.

Selbstverständlich sind wir bemüht die Verkehrsbehinderungen in Bammental an dem Festwochenende so gering wie möglich zu halten. Dennoch bitten wir Sie um Verständnis falls es kurzzeitig zu Beeinträchtigungen kommen sollte.  

Für Rückfragen steht Ihnen jederzeit gerne das Ordnungsamt unter 06223 9530-30 zur Verfügung. Auch am Festwochenende ist diese Nummer für Sie erreichbar.

Oldtimer-Weltmeister für Bammental

Letzte Überholung vor großem Auftritt bei 1000-Jahr Feier

Aufgebockt und ohne Räder steht der alte Reisebus in der Werkstatthalle in Leimen. Eine neue Hinterachse mit einer etwas anderen Übersetzung wird gerade eingebaut. Man sieht die alten Blattfedern mit den Trommelbremsen - charmante historische Technik. Dann noch ein wenig putzen und pflegen, letzten Feinschliff und fertig ist einer der Stars bei den vielen Festivitäten, die in ein paar Wochen in Bammental stattfinden. Am 16. und 17. Juli feiert der Ort an der Elsenz mit einem großen Fest ihr 1000-jähriges Jubiläum. Mit dabei ist auch dieser denkwürdige Mercedes-Omnibus der Serie O321H. Es war ein technisch vollkommen neuer Typ Omnibus, der da zum ersten Mal auf die Straßen kam, damals im Jahre 1954, als in Bern die deutsche Fußballnationalmannschaft Weltmeister wurde. Das war die erste Busreihe, die als sogenannter Frontlenker gebaut wurde und die bis dahin üblichen Busse mit der langen Motorhaube ablösten. Die Motorhaube verschwand also zugunsten eines größeren Laderaums. Die Ingenieure in Mannheim hatten außerdem verstanden, dass ein Bus nicht mehr wie bisher ein Lastwagen zu sein hatte, sondern sich in seinen Eigenschaften dem Personenwagen annähern muss. So pries damals ein Motorjournalist die neue Bequemlichkeit für Busreisende. Gebaut wurden diese Busse beim Daimler in Mannheim. Niemals zuvor wurden weltweit von einem Bus so viele Exemplare verkauft wie von O321H. Der hier in der Leimener Werkstatt verdient jetzt bei dem alteingesessenen Busunternehmen Hoffmann Reisen sein Gnadenbrot als Oldtimer-Bus, sorgfältig gepflegt vom Firmenchef Theo Hoffmann. Erstmals zugelassen wurde dieses seltene Oldtimer-Exemplar am 8. August 1957. Das war die Generation der Busse, die zu Beginn des Wirtschaftswunders als Stadtbusse Menschen zur Arbeit, in die Schule und in Stadt transportierten, oder als Reisebusse in den Süden in den Urlaub chauffierten. Damals ein Novum: der 5,7 Liter Hubraum Dieselmotor im Heck. Der leistet stolze 126 PS; heute macht das fast jeder mittlere PKW mit links. Man schmunzelt milde über das Getriebe mit nur fünf Gängen, das aber - wie die Werbung anpries - schon vollsynchronisiert war. Zwischengas, falls das noch jemand kennt, war also beim Gangwechsel nicht mehr notwendig. Vorn und hinten sind sogenannte Falttüren eingebaut, so konnte er auch im Liniendienst eingesetzt werden. Dieser Bus mit seinem auffallend eleganten Erscheinungsbild, wie die Prospekte seinerzeit lobten, wird in Bammental anlässlich der Feierlichkeiten zur Bammental 1000-Jahr Feier zu sehen sein. Einen ganzen Tag wird er am Samstag, 16. Juli 2016 auf einem Rundkurs durch Bammental verschiedene Haltestellen anfahren - wie früher. Jeder kann mitfahren und bei Rundfahrten der nostalgischen Art Reisefeeling von damals genießen. Und er ist nur einer von insgesamt vier solcher Oldtimer, die am Festwochenende im Rahmen der Veranstaltung „Zeitreisen“ echte Zeitreisen für jedermann ermöglichen werden.

Omnibus
Omnibus
Omnibus
Omnibus
Omnibus
Omnibus
Omnibus
Omnibus
Omnibus
Omnibus
 

Bammental erwartet den größten Festzug seiner Geschichte

Oldtimer
Oldtimer

Wenn sich am Sonntag, dem 17. Juli, um 14 Uhr der Jubiläumsumzug zur 1000-jährigen Ortsgeschichte in Bewegung setzen wird, so ist dieses Ereignis nun selbst schon von ortsgeschichtlicher Tragweite. Noch nie hat es auch nur annähernd eine solche Dimension gegeben: Über 70 Zugeinheiten, die inzwischen schon eine Aufstelllänge von fast einem Kilometer aufweisen. 

Zu verdanken ist das Ganze einem ungeheuren Kraftakt, von Vereinen, der Gemeinde, Schulen, Kindergärten, Nachbargemeinden, Partnerstädten und motivierten Privatleuten.  So hat jedes Jahr der 1000-jährigen Geschichte quasi einen Meter Umzug. Dieser dient aber nicht nur der Unterhaltung, sondern auch als Informationsmedium. Er zeigt die Geschichte, beginnend von der Urzeit bis zu Bammental in 1000 Jahren. An drei Stellen erläutern Kommentatoren den Verlauf der Geschichte an Hand des Umzuges.

Verpflegungsfahrzeuge mit Freibier und Freimost sind ebenso mit von der Partie wie Oldtimer oder landwirtschaftliche Fahrzeuge. Selbst Großgeräte, wie Mähdrescher oder ein extra aus dem Baumschulmuseum in Pinneberg herangeholter „Mega-Pflug“ fahren mit. Auch was Tiere anbelangt, kann es der historische Festzug durchaus mit einem kleinen Zoo aufnehmen: Von Falken, über Ziegen bis hin zu Kühen und natürlich jeder Menge Pferden ist alles geboten. Hier nur einige Momentaufnahmen: Wie wird es wohl gewesen sein, als Bertha Benz die erste Autofahrt der Geschichte durch die Kurpfalz unternahm? Beim Umzug jedenfalls fährt sie mit, fast original, ermöglicht durch das Automuseum Dr. Carl Benz in Ladenburg und die Oldtimerfreund Heidelberg. Wie kam es überhaupt zu der Gründungsurkunde in der Bammental zum ersten Mal erwähnt wurde? Auch dies wird dargestellt werden. Ja wie kam es überhaupt zur Menschheitsgeschichte? Der Homo Heidelbergensis ist selbstverständlich dabei. Zum einen Dank der Nachbargemeinde Mauer als überdimensionaler fahrender Unterkiefer, zum anderen in Form einer letzten überlebenden Rotte der Urmenschen. Seit wann gibt es die Kerwe in Bammental? Auch dies wird gezeigt. Die Reformation ist selbstverständlich vertreten, schließlich leben wir in der Kurpfalz. Vereinsgründungen können natürlich nicht fehlen. Genau so wenig wie amerikanische Besatzer nach dem Zweiten Weltkrieg.

Das Ganze wird begleitet von mehr als 10 Musikgruppen, darunter überregional bekannten, wie etwa dem Heidelberger Perkeo Fanfarenzug. Gefährden könnte dieses Jahrtausend-Ereignis eigentlich nur noch der Wettergott. Aber da müsste es schon ganz dick kommen. Wenn nicht gerade ein Orkan tobt, was man heutzutage ja leider nicht mehr ausschließen kann, wird sich der Lindwurm in Bewegung setzen. In jedem Falle ist es sicherlich sehr ratsam, sich frühzeitig Plätze am Straßenrand zu sichern. Los geht es am Sonntag, dem 17. Juli, ab 14 Uhr am Ortseingang von Gauangelloch kommend durch die Reilsheimer Straße und die Hauptstraße bis Oberdorfstraße und über die Friedensbrücke  zurück zur Elsenzhalle, wo der Ausklang mit Livemusik stattfindet.  

1000 Töne Bammental eine Veranstaltung zum Jubiläum, die es so bisher in Bammental noch nicht gab

Einer der Höhepunkte des nahenden Bammentaler Festwochenendes ist ein Konzert aller Bammentaler singenden und spielenden Gruppen: Am Abend des 16. Juli treffen sie alle in der Elsenzhalle zusammen: Der evangelische Kirchenchor, der Sängerbund, der Volks-Chor, der Liederkranz mit seinen Singing Friends, die Bebberblocker, Taktvoll, sowie das Orchester des Gymnasiums und der Akkordeonclub. Sicher hat man schon Konzerte einzelner dieser Chöre genossen, aber eine solche Fülle Bammentaler Musikkultur wie an diesem Abend wurde tatsächlich noch nie geboten. Vorgetragen wird ein Querschnitt sowohl deutscher, als auch englischer Lieder. Jede Gruppe gibt Einblick in ihr Repertoire. Die Proben in den einzelnen Vereinen und Gruppen sind in vollem Gange. Es hätten nur noch der Posaunenchor und die Feuerwehrkapelle gefehlt, um das Dutzend voll zu machen. Aber die Feuerwehrkapelle hat zusammen mit dem Spielmannszug und dem Musikverein Mauer am Freitag nach dem Festbankett den Großen Zapfenstreich auf dem Programm – ein weiterer Augen- und Ohrenschmaus der besonderen Art. Der Posaunenchor wird am Sonntag zusammen mit dem Chor der Neuapostolischen Gemeinde den ökumenischen Gottesdienst musikalisch gestalten und am Nachmittag zum Thema Reformation am großen Festumzug teilnehmen. Die Chöre werden mit einem gemeinsamen Finale den Abend beschließen. Das dürfte ein monumentaler Ausklang werden, wenn circa 200 Sänger und Sängerinnen Beethovens Freude, schöner Götterfunken anstimmen! Moderiert wird das vielfältige Programm von Anke Reusch. In der Pause bietet der Verein Kinderreich Snacks und Getränke an. Das Komitee Vertus wird mit einem Champagnerverkauf aufwarten. Und das Ganze kostet, wie fast alle Veranstaltungen am Bammentaler Jubiläumswochenende, keinen Eintritt.

Schienenbus-Pendelfahrten am 16. Juli zwischen Meckesheim (Sinsheim) und Neckargemünd


Der Schienenbus – eine Gleislegende


Dass man die fünfzig Lenze deutlich überschritten hat, wird spürbar, wenn die Hits der eigenen Jugend zu Oldies geworden sind. Oder die Fahrzeuge der Clique zu Oldtimern wie Fiat 500, Ente, Käfer oder der R4.
Eine weitere Zeitskala des verklärten Rückblicks bieten Züge:
In welchem Schienenfahrzeug haben Sie denn Hausaufgaben abgeschrieben? Im Dampfzug? Unwahrscheinlich, die Generation 70+ hat ihre Aufgaben noch anständig zu Hause gemacht.  Ab 40+ aber sollte er noch bekannt sein, der gute alte Schienenbus. Eine radikale Gegenthese des Wirtschaftswunders zum romantischen Dampfzug. Man stelle einfach einen Bus auf die Schiene. Ganz schnörkellos und zweckmäßig. Interessanter Weise wurde immer wieder mal beklagt, dass neue Technik eben nur noch „Zweck-mäßig“ und nicht mehr verspielt oder gar künstlerisch daherkomme. 30 Jahre später wirkt dennoch alles wieder seltsam antiquiert.  Und das auch im Falle des tatsächlich zweckmäßigen Schienenbusses, der einige raffiniert innovative Konzepte aufwies. Leider wurden diese nicht mal ansatzweise weitergeführt oder weiterentwickelt.
So hatte diese Schienenlegende zum Beispiel Sitzbänke, deren Rückenlehnen auf beide Seiten geklappt werden konnten. Das heißt mit anderen Worten: es war immer möglich, in Fahrtrichtung zu sitzen. War man als Gruppe unterwegs,  klappte man die beiden Lehnen zweier Bänke nach außen voneinander weg und hatte somit quasi ein „gemeinsames Abteil“.
Der Fahrer saß nicht in einer abgetrennten Kabine, sondern mitten unter den Reisenden. Man konnte sich direkt hinter ihn stellen und ihm über die Schulter direkt bei der Arbeit zuschauen und das mit perfekter Gleisperspektive, denn der Schienenbus hatte rundum große Panoramafenster.
Mit enormem Kraftaufwand lassen sich heutzutage oft nur die schweren Türen von Regionalzügen öffnen oder nicht selten wartet man im ICE endlos auf die vollelektronische Öffnung, weil der Schaffner wieder einmal vergessen hat, die Türen freizugeben.
Der Schienenbus hatte Falttüren,  ganz so wie an manchen Duschkabinen, die einfach wie eine Ziehharmonika aufgezogen wurden.   
Und wer den roten Diesel noch im Alltag erleben durfte, wird niemals sein hämmerndes Anfahr- und Fahrgeräusch vergessen.
Wer weiß, was in 30 Jahren antiquiert und verspielt wirken wird, der schnörkellose und windschnittige 08/15 PKW vor der Türe vielleicht?
Ganz gleich, für uns bleibt der rote Flitzer Kult: für die Generation Schienenbus. (Mde)

 

Schienenbus-Pendelfahrten am 16. Juli zwischen Meckesheim (Sinsheim) und Neckargemünd

Am Samstag, dem 16. Juli, reist ganz Bammental am Nachmittag im Rahmen seines 1000-jährigen Jubiläums in die Vergangenheit. Am Elsenz-Ufer lungert eine Horde Homo heidelbergensis,  zwischen den historischen Fachwerkhäusern wirken mittelalterliche Bader und Gaukler oder tagt ein Inquisitionsgericht, in der Schule wird unterrichtet wie anno dazumal, ja selbst im Waldschwimmbad wird historische Bademode von zeitgemäßen Modells dargeboten, und viele weitere Attraktionen mehr warten auf den Besucher.
Was liegt da näher als gleich historisch in die Vergangenheit zu reisen: Waldhilsbach, Wiesenbach, Gaiberg, Gauangelloch und Schatthausen erhalten eigene Verbindungslinien mit historischen Bussen. Und für die S-Bahn-Nachbarn von Bammental und Reilsheim ist gar ein historischer Schienenbus namens „Roter Flitzer“ im Einsatz. Dieser pendelt zwischen Meckesheim und Neckargemünd, zwei Fahrten gehen sogar bis nach Sinsheim.
Anbei der Fahrplan des Oldtimer–Zuges.

 

 

Anreise mit dem historischen Schienenbus

gültig am 16. Juli 2016

Sinsheim Hbf

ab

14:14

16:14

Meckesheim

an

 

 

14:24

16:24

Meckesheim

ab

11:23

12:30

14:30

16:30

Mauer

11:27

12:34

14:34

16:34

Reilsheim

 

11:31

12:38

14:38

16:38

Bammental

 

11:34

12:40

14:40

16:40

Neckargemünd

an

11:39

12:45

14:45

16:45

Neckargemünd

ab

12:10

13:10

15:10

17:10

Bammental

 

12:16

13:16

15:16

17:16

Reilsheim

 

12:18

13:18

15:18

17:18

Mauer

12:22

|

|

|

Meckesheim

an

12:26

13:24

15:24

17:24

Meckesheim

ab

13:29

15:29

Sinsheim Hbf

an

 

13:39

15:39

 

 

 

 

Bam-tus: die Verschmelzung von Bammental und Vertus aufgezeichnet von Bürgern aus beiden Gemeinden!


Die gemeinsam gefertigten Bilder wurden aus Anlaß des 50-jährigen Jubiläums zu einem immerwährenden Kalender zusammengestellt, garniert mit den Eckdaten der Partnerschaft und der deutsch-französischen Geschichte. Der Kalender in A3 Format - auch als Geburtstagskalender und bestens als Geschenk geeignet - ist im Bürgerbüro im Rathaus zu den üblichen Öffnungszeiten erhältlich.

Bammental 1000 – auch das Komitee Vertus trägt zum Gelingen bei:

Am Samstagnachmittag können Sie mit dem Komitee Vertus und der UWB in die Zeit reisen: Erleben Sie hautnah deutschen und französischen Unterricht von anno dazumal in einem historischen Klassenzimmer vor dem Eingang der Elsenztalschule bei dem Multifunktionsgebäude. Zur Stärkung gibt es historisches Pausenbrot zu günstigen Preisen: die französischen Schüler haben traditionell ein Baguette mit Schokolade und dazu ein Glas Wasser mit Sirup bekommen. Die deutschen Schüler haben den langen Schultag mit Brot mit Butter und Zucker oder (vegetarischem) Schmalzbrot überstanden.

Am Samstagabend werden die „1000 Töne Bammentals“ kulinarisch festlich vom „Familienzentrum Kinderreich Bammental“ und mit Champagner vom „Komitee Vertus“ begleitet, welche im Foyer der Elsenzhalle angeboten werden. „Bam-tus“, der besondere immerwährende Kalender, der die Verschmelzung der beiden Gemeinden Bammental und Vertus zum Ausdruck bringt, wird an diesem Abend ebenfalls zum Verkauf angeboten – ansonsten ist der Kalender im Bürgerbüro oder in der Buchhandlung Staiger erhältlich.
Am Sonntag bereichern wir mit Trachten aus Vertus den Festumzug.

Gemeinsam mit unseren Freunden aus Vertus freuen wir uns, Sie an diesem ereignisreichen Wochenende Bammental 1000 zu sehen! kulinarisch festlich vom Kinderreich und mit Champagner aus Vertus begleitet, welche im Foyer der Elsenzhalle angeboten werden.

Besuch im Gläsernen Studio von SWR 4 auf dem Mannheimer Maimarkt

Bammental im Radio

Am Dienstag, den 10. Mai 2016 waren Bürgermeister Holger Karl und der Vorsitzende des Organisationskomitees Bammental 1000, Michael Mende, zu Gast im Gläsernen Studio des SWR auf dem Maimarkt in Mannheim. Vor rund 50 Gästen berichteten sie live im Mittagsmagazin über unser 1000-jähriges Jubiläum und das Festwochenende. Moderator Henry Barchet war über die Vielzahl der geplanten verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen überrascht und ist sich sicher, dass unser Jubiläum viele Besucherinnen und Besucher aus nah und fern anziehen wird. Besonders gefreut hat uns, dass unter den Gästen auch einige Bammentalerinnen und Bammentaler waren, die sich die Sendung live im Gläsernen Studio angeschaut haben. Da der Beitrag leider nicht auf allen SWR 4 Frequenzen ausgestrahlt wurde, finden Sie hier einen Mitschnitt und ein paar Foto- Impressionen.

 

 

Bammental zu Gast im Gläsernen Studio auf dem Mannheimer Maimarkt
Bammental zu Gast im Gläsernen Studio auf dem Mannheimer Maimarkt
Bürgermeister Karl und Michael Mende im Gläsernen Studio auf dem Mannheimer Maimarkt
Bürgermeister Karl und Michael Mende im Gläsernen Studio auf dem Mannheimer Maimarkt
Bürgermeister Karl und Michael Mende im Gläsernen Studio auf dem Mannheimer Maimarkt
Bürgermeister Karl und Michael Mende im Gläsernen Studio auf dem Mannheimer Maimarkt
Bürgermeister Karl und Michael Mende im Gläsernen Studio auf dem Mannheimer Maimarkt
Bürgermeister Karl und Michael Mende im Gläsernen Studio auf dem Mannheimer Maimarkt

Fassbieranstich des Jubiläumsbieres Bammental 1000

 

„Bammental 1016“ löscht den Jubiläumsdurst

Fassbieranstich für das eigens zur 1000-Jahr-Feier gebraute Bier

Bammental. (nah) Es schmeckt vollmundig, leicht und rustikal, aber vor allem schön
rund: Die Rede ist vom eigens gebrauten Festbier zur 1000-Jahr-Feier der Gemeinde
Bammental, das deshalb auch den Namen „Bammental 1016“ trägt. Am
Freitagabend war es nun so weit: Das unter Mitwirkung einer rund 15-köpfigen
Bammentaler Delegation in der „Heidelberger Brauerei“ entwickelte Festbier wurde
mit einem Fassbieranstich ganz zünftig präsentiert.

Bevor es aber so weit war, konnten sich die Besucher an kurpfälzisch-bayrischen
Schmankerln wie Spanferkelbraten mit „Jubiläumsbiersoße“, Obazda nach Kurpfälzer
Art oder Weißwürsten mit Brezel stärken, die das Team der FC-Bammental-
Gaststätte um Monika und Friedbert Ohlheiser servierte. Musikalischen Schwung
brachte dabei das Staufenland-Echo in die Tischreihen.

Ganz entspannt ging man den Abend an und genoss den Freitagfeierabend schon
einmal in gemütlicher Runde auf der FC-Terrasse. Der Geschäftsführer der
„Heidelberger Brauerei“, Michael Mack, wollte das Festbier selbst vorstellen. Ihm zur
Seite standen zwei weitere Mitarbeiter der Brauerei, nämlich Katharina Mack und
Jürgen Hüngerle.

Es war im Februar, als eine Delegation aus Bammental mehr als einen halben Tag in
der Brauerei verbrachte, um die Geschmacksfeinheiten für das Festbier festzulegen.
„Das war auch eine Herausforderung für uns“, gestand Michael Mack, denn die
Brauerei wollte ein Festbier kreieren, das „richtig schmeckt“. Geschmacklich,
entschied die Delegation, sollte das Bier zwischen Export und Pils liegen, aber eher
in Richtung Pils gehen. Um es noch ein wenig abzuheben, sollte es eine dunklere
Farbe haben. Drin sind Brauwasser, Gerstenmalz und Hopfen, sonst nichts. Gebraut
wurde natürlich nach dem Deutschen Reinheitsgebot.

Bürgermeister Holger Karl hatte zuvor bei der Brauerei angefragt, ob diese Interesse
habe, ein Festbier zum 1000-jährigen Gemeindebestehen zu brauen. Die Antwort
war Ja, auch weil sich Michael Mack der Gemeinde über den Fußball, den FC
Bammental, verbunden fühlt. Die Brauerei engagiert sich jährlich beim „Heidelberger
1603-Cup“, einem Fußballhallenturnier im Winter in der Elsenzhalle. 50 Hektoliter
sollten von dem Festbier gebraut werden. Mit dieser Aufgabe war Diplom-
Brauereimeister Lutz Wirsching betraut. „Er ist die Seele des Bieres“, bestätigte
Michael Mack.

Zur Präsentation waren viele Bammentaler gekommen, wenn auch noch mehr
Besucher Platz im Saal der FC-Gaststätte gefunden hätten. Michael Mende,
Koordinator und Mitorganisator sowie kreativer Kopf der 1000-Jahr-Feier, fühlte sich
schon etwas überstrapaziert. Deshalb gab es diesmal auch keine Sketche rund ums
Bier, entschuldigte er, sondern man konzentrierte sich auf das Wesentliche, nämlich
den Fassbieranstich der 30 Liter Freibier. Bürgermeister Holger Karl zollte jedenfalls
dem in Sachen Jubiläum vielseitig Engagierten großes Lob für seinen Einsatz. Der
Fassbieranstich gelang auf Anhieb und gleich bildete sich eine Schlange beim
Freibierausschank.

„Das hat unser Diplombraumeister hervorragend hingekriegt“, stellte Michael Mack
fest und fügte hinzu: „Davon kann man richtig viel trinken.“ Wenn die 50 Hektoliter
getrunken sind, kann noch einmal nachproduziert werden – auch bis ins Jahr 2017
hinein, sicherte Michael Mack zu. Ab heute jedenfalls ist „Bammental 1016“ in Ein-
Liter-Flaschen im örtlichen Getränkehandel erhältlich.

Einen Artikel der RNZ über die Veranstaltung vom 20.05.2016

Veranstaltungen Bammental 1000

hier kommen Sie zu einer Übersicht der aktuellen Veranstaltungsübersicht während der Festtage.

hier finden Sie die erste Übersicht der geplanten Veranstaltungen.

Kurpfälzer Abend

hier finden Sie einen Artikel der Rhein Neckar Zeitung zum Kürpfälzer Abend.

Bild vom Kurpfälzer Abend
Bild vom Kurpfälzer Abend
Bild vom Kurpfälzer Abend
Bild vom Kurpfälzer Abend
Bild vom Kurpfälzer Abend
Bild vom Kurpfälzer Abend
Bild vom Kurpfälzer Abend
Bild vom Kurpfälzer Abend
Bild vom Kurpfälzer Abend
Bild vom Kurpfälzer Abend
Bild vom Kurpfälzer Abend
Bild vom Kurpfälzer Abend
Bild vom Kurpfälzer Abend
Bild vom Kurpfälzer Abend
 

Bammental 1000 - Der Kalender

Kontakt

Bürgermeisteramt Bammental
Hauptstraße 71
69245 Bammental
06223 9530-0
06223 9530-88
E-Mail schreiben

nach oben