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Projekte

Förderprogramm Thermografie


-    Aufgrund der hohen Nachfrage für das Thermografie-Paket der AVR wird die diesjährige Aktion verlängert. Hausbesitzer haben also noch bis Dienstag, den 28. Februar die Möglichkeit, sich einer der noch freien Plätze zu sichern. -

Die Gemeinde Bammental möchte die privaten Hausbesitzer in der Gemeinde bei der Energieeinsparung unterstützen und Modernisierungsmaßnahmen an den Gebäuden fördern. Dazu wurde erneut ein Förderprogramm im Format „50x50“ vom Gemeinderat beschlossen. Die ersten 50 Anmeldungen für eine Gebäudethermografie bei der AVR erhalten einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 50€.

Was ist eine Thermografie?
Unter Thermografie versteht man Fotoaufnahmen eines Hauses im für das menschliche
Auge nicht sichtbaren Infrarotbereich. Die verschiedenen Farben eines Infrarotbildes zeigen
die Intensität der örtlichen Oberflächentemperatur und damit die Flächen, an denen Wärme entweicht. Solche Schwachstellen können undichte Türen und Fenster, aber auch Mängel an der Gebäudehülle sein.

Die Thermografie-Aufnahmen geben Ihnen konkrete Hinweise auf Durchfeuchtungen bzw. Leckagen und zeigen mögliche Ursachen für Schimmelbildung im Haus. Darüber hinaus kann der energetische Zustand des Gebäudes bewertet und bereits erbrachte Handwerkerleistungen auf mögliche Mängel hin überprüft werden.

Das Thermografie-Paket
Um Ihr individuelles Thermografie-Paket zu erhalten, füllen Sie einfach das Bestellformular aus. Das ausgefüllte Formular können sie

-    zu den üblichen Öffnungszeiten im Bürgerbüro abgeben
-    per Post senden an Gemeinde Bammental, Hauptstraße 71 in 69245 Bammental
-    faxen an 06223 95 30-88 oder
-    per E-Mail senden an susanne.lang(@)bammental.de

Die Anmeldung kann ab sofort bis 31. Januar 2017 über die Gemeinde Bammental erfolgen. Mit der Abgabe des Bestellformulars erfolgt automatisch auch die Beantragung der Förderung. Sie müssen keine weiteren Anträge oder Formulare abgeben.

Die Bestellformulare werden an die AVR weiter geleitet. Im Laufe des Februars werden die Thermografie-Aufnahmen durchgeführt. Die Termine werden von der AVR direkt mit Ihnen vereinbart. Sie können natürlich bei dem Fototermin dabei sein, Ihre Anwesenheit ist allerdings nicht zwingend erforderlich.  Bitte beachten Sie für den Fototermin die Hinweise auf dem Bestellformular, um optimale Messergebnisse zu erhalten:

o    Alle Räume sollten 12 Stunden vor Aufnahmetermin auf Normaltemperatur (20°C) beheizt werden
o    Zum Aufnahmezeitpunkt sollten alle Fenster und Türen 2 Stunden vor Aufnahmetermin
      geschlossen sein
o    Jalousien und Rollläden sollten 2 Stunden vor Aufnahmetermin geöffnet sein
o    Durch Hindernisse (z.B. Bäume) können einige Bereiche Ihres Hauses ggf. nicht thermografiert
      werden
o    Die Aufnahme von Flachdächern ist leider nicht möglich

Von Ihrem Gebäude werden mindestens sechs Außenaufnahmen mit der Infrarotkamera gemacht. Die Aufnahmen werden Ihnen in einem Thermografie-Bericht etwa drei Wochen nach dem Fototermin übergeben. In diesem Bericht sind Erläuterungen zu den Aufnahmen und Tipps zur Behebung möglicher Schwachstellen enthalten. Auf dieser Grundlage können konkrete und gezielte Arbeiten am Gebäude eingeleitet werden.

Der Förderbetrag von 50 € wird für die ersten 50 Anmeldungen direkt vom Rechnungsbetrag abgezogen. Sie erhalten mit Ihrem individuellen Thermografie-Bericht eine Rechnung über 69 € von der AVR Energie GmbH. Sie müssen keine weiteren Anträge für die Förderung stellen, die Abgabe des Bestellformulars ist ausreichend.

Fördervoraussetzungen
Die Förderung richtet sich nach der „Richtlinie für Zuschüsse zur Durchführung einer Gebäudethermografie“. (beschlossen am 17.11.2016)

Die Thermografie muss in einem Gebäude im Gemeindegebiet der Gemeinde Bammental durchgeführt werden. Es wird pro Gebäude nur ein Förderzuschuss gewährt. Gefördert wird die Durchführung einer Gebäudethermografie durch die AVR Energie GmbH, die vorher bei der Gemeinde Bammental angemeldet wurde. Die Förderung über 50 € wird nur den ersten 50 Anträgen gewährt, die bei der Gemeinde eingehen. Falls eine Förderung abgelehnt wird, hat der Antragsteller die Kosten selbst zu tragen.

Antragsberechtigt sind juristische und natürliche Personen, die Eigentümer, Pächter oder Mieter der Gebäude sind, bei denen die Gebäudethermografie durchgeführt werden sollen. Pächter oder Mieter benötigen die schriftliche Erlaubnis des Eigentümers zur Durchführung der Gebäudethermografie. Diese ist dem Bestellformular beizufügen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich an die AVR Energie GmbH unter www.avr-umweltservice.de oder unter der Infrarot-Hotline: 07261 / 931-550 oder an die Energiemanagerin der Gemeinde Susanne Lang unter 06223/95 30 45 oder per E-Mail an susanne.lang(@)bammental.de.

Jugendklimaschutzprojekt

Wir wollen mehr
Wir wollen mehr

"WirWollenMehr" Klimaschutzprojekt für Kinder und Jugendliche

Ein Projekt der Nationalen Klimaschutzinitiative


Die Gemeinde Bammental will sich in Kooperation mit der Stadt Neckargemünd an dem Projekt "WirWollenMehr - Mehr Beteiligung, mehr Klimaschutz für unsere Zukunft" bewerben und als eine von 10 bundesweit ausgesuchten Kommunen mit Kindern und Jugendlichen außerhalb schulischer Einrichtungen Aktivitäten zum Klimaschutz entwickeln und umsetzen. Durch die umgesetzten Maßnahmen sollen in drei Jahren Projektlaufzeit insgesamt 1.200 Tonnen CO2 eingespart werden.

Gemeinsam mit „Scouts“ (= Jugendliche, die bereits bei der Bewerbung der Kommune ihre Mitarbeit zusagen) und weiteren Jugendlichen wird für jede Kommunen auf Basis eines Grundkonzepts ein jugendspezifisches Beteiligungsverfahren entwickelt. Es werden konkrete Klimaschutzmaßnahmen entwickelt, die die Jugendliche eigenständig und unmittelbar umsetzen können. Mindestens jährlich soll ein Projekt dabei unmittelbar das Energie- und Klimaschutzverhalten der Jugendlichen betreffen.

Weitere Maßnahmen und Projekte setzen Jugendliche mit Partnern (Familie, Nachbarn, Freundeskreis, Firmen, Vereine, Organisationen) um, die sie sich selbst dazu suchen. Hierfür erhalten die Jugendliche Unterstützung und Begleitung durch die beiden Projektträger ZIRIUS und ifeu. Ziel ist die Umsetzung dieser Maßnahmen durch die Jugendlichen mit organisatorischer Unterstützung durch die Kommune. Das ifeu wird den Prozess in den Kommunen durch moderierte Workshops und Treffen begleiten und die beteiligten Kommunen vernetzen.

Die Kommune stellt Räume für Workshops und Getränke zur Verfügung. Es erfolgt eine Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit und bei der Einladung weiterer Akteure. Bei spezifischen Treffen sollen einzelne Verwaltungsangehörige Teilnehmen. Die erarbeiteten Projektvorschläge sollen in die Kommunalparlamente eingebracht werden.
Zur Anerkennung und Stabilisierung der Vernetzung findet ein Abschlussevent aller beteiligten Kommunen statt, zu dem auch „neue“ interessierte Kommunen und wichtige Multiplikatoren eingeladen sind.

Die Verbundpartner Zentrum für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (ZIRIUS) und Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) hatten 2014 das Projekt „WirWollenMehr, Mehr Beteiligung und mehr Klimaschutz für unsere Zukunft“ beim Projektträger Jülich (PTJ) eingereicht. Das Projekt wurde nun von der Nationalen Klimaschutzinitiative bewilligt und wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert. Es richtet sich vor allem an kleinere Kommunen, die einen geeigneten und konkreten Einstieg in das Thema Klimaschutz suchen und dabei in erster Linie die Generation einbinden möchte, die die Folgen des Klimawandels zu tragen haben wird.

Geplant ist die Teilnahme von bundesweit 10 Kommunen. Es wird ein jährlicher Monitoringbericht sowie eine ausführliche Dokumentation am Projektende erstellt und abschließend hinsichtlich der CO2-Einsparungen bewertet

Zielgruppe

Kinder und Jugendliche im Alter von ca. 12 - 20 Jahren

Weitere Infos

Susanne Lang, Klimaschutz- und Energiemanagement 
06223 95 30-45 (Mo bis Mi 8-14 Uhr)
susanne.lang(@)bammental.de

oder unter

https://www.klimaschutz.de/de/projekt/wirwollenmehr

 

In 10 Modelkommunen in ganz Deutschland  hat das Jugendbeteiligungsprojekt "WirWollenMehr“ gestartet.

Earth Hour 2016

19. März * 20.30 – 21.30 Uhr

Elsenzgemeinden schalten Lichter aus

Zum zehnten Mal weltweite Klimaschutzaktion des WWF – Wir sind dabei!


Während der WWF Earth Hour hüllen tausende Städte ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit. Die Gemeinden Bammental, Epfenbach, Eschelbronn, Gaiberg, Gauangelloch, Lobbach, Mauer, Meckesheim, Neidenstein, Spechbach, Wiesenbach und Zuzenhausen sowie die Stadt Neckargemünd werden am Samstag, den 19. März um 20.30 Uhr für eine Stunde die Straßenbeleuchtung ausschalten. Gemeinsam werden sie ein starkes Zeichen für den Schutz unseres Planeten setzen und damit deutlich machen, dass es für einen erfolgreichen Umwelt-und Klimaschutz auf den Beitrag jedes Einzelnen ankommt.


Städte und Gemeinden spielen eine wichtige Rolle im Klimaschutz, denn sie sind Vorbild für Bürgerinnen und Bürger. In Bammental und Neckargemünd wird daher zusätzlich die Beleuchtung an einigen öffentlichen Bauwerken ausgeschaltet. Die Klimaschutzbeauftragten der Kommunen, Nicola Lender und Susanne Lang, möchten die Möglichkeit nutzen, um mit der Teilnahme an der Earth Hour das Engagement ihrer Kommunen im Klimaschutz weiter zu stärken.


Das einmalige Licht-Aus soll ein Signal senden und zeigen, dass wir alle im Alltag viel für den Klimaschutz tun können. „Es sind häufig gerade die kleinen Dinge, die uns gar nicht wehtun, die aber für den Planeten einen großen Unterschied machen“, so Silke Hahn vom WWF. So empfehlen die Umweltschützer zum Beispiel, öfter mal das Auto stehen zu lassen oder bei der Ernährung auf weniger Fleisch und regionale Produkte zu achten.


An der Earth Hour können sich Privatpersonen ebenso beteiligen wie Unternehmen und Vereine. Wer mitmachen möchte, findet unter wwf.de/earthhour Tipps für die eigene Earth Hour und weitere Informationen.

Artikel der RNZ

Heizungspumpenaustausch

Förderprogramm „50x50“ der Gemeinde Bammental

Vom 01.02. bis 31.12.2015 förderte die Gemeinde den Austausch von alten Heizungspumpen gegen elektronisch geregelte  Hocheffizienzpumpen. Insgesamt 27 Anträge wurden eingereicht und erhielten einen Zuschuss in Höhe von 50€.  Mit dieser Maßnahme sollen der Energieverbrauch und der Ausstoß von CO2 im Gemeindegebiet reduziert werden, um einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Durch den Austausch der veralteten Heizungspumpen konnten in Bammental etwa 8.100 kWh Strom und etwa 4.860 kg CO2 pro Jahr eingespart werden.

„spart Geld, geht schnell, ist einfach - Heizungspumpentausch“
Um die Zahl alter Heizungspumpen zu reduzieren hat das baden-württembergische Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft die Kampagne „meine Sparpumpe. Jetzt tauschen!“ initiiert. Diese informiert über die Vorteile eines Heizungspumpentauschs und bietet Informationen auf der Internetseite www.meine-sparpumpe-bw.de an:

Noch immer finden sich Unmengen von alten Heizungspumpen in den Kellerräumen. Dabei lohnt sich ein genauerer Blick auf Ihre Heizungsanlage auch bei den aktuell milden Temperaturen. Ineffiziente Heizungspumpen laufen nicht nur an  kalten Tagen und verbrauchen Strom, sondern im schlimmsten Fall laufen diese das ganze Jahr über unbemerkt im Heizungskeller. Wie alt Ihre Heizungspumpe ist erkennen Sie am Typenschild, das in der Regel vorn auf der Pumpe angebracht ist. Sollte Ihre Pumpe älter als 10 Jahre sein lohnt sich der Austausch auch wenn sie noch funktioniert. Handwerker können alte Pumpen im Normalfall relativ einfach austauschen und benötigen gerade mal eine halbe Stunde. Ein Pumpentausch kostet inklusive Montage zwischen 300 und 450 Euro und lohnt sich finanziell meist schon nach 2 bis 4 Jahren. Bei einer Lebenszeit von 15 bis 20 Jahren können mit einer neuen Heizungspumpe bis zu 3.000 Euro Kostenersparnis erreicht werden. Bei der Installation einer neuen Heizungspumpe ist es auch immer sinnvoll einen hydraulischen Abgleich vom Installateur durchführen zu lassen. Durch diese Maßnahme sinkt neben dem Strom- auch der Heizenergieverbrauch und Sie sparen doppelt!

Nutzen Sie die Möglichkeit und informieren Sie sich über die Kampagne „meine Sparpumpe. Jetzt tauschen!“ und die Vorteile eines Heizungspumpentauschs.

Energiekarawanen

Energiekarawane
Energiekarawane

Die Energiekarawanen in Bammental

Durch die energetische Sanierung von Gebäuden kann man nicht nur  CO2, sondern oft auch viel Geld einsparen. Trotzdem sind bisher wenige private Gebäude saniert. Die Gemeinde Bammental hat daher in Kooperation mit dem Runden Tisch Energiewende zwei „Energiekarawanen“ organisiert, um die Hausbesitzer in einem festgelegten Gebiet individuell beraten zu können. Bis Februar 2015 fanden in 64 Kommunen der Metropolregion 83 Energiekarawanen statt, begleitet von der Initiative Energieeffizienz Metropolregion Rhein-Neckar.   

Im Bammentaler „Blumenviertel“ gab es zwischen Oktober und November 2014 insgesamt 91 Beratungen. Mit 21% lag die Beratungsquote leicht unter dem Durchschnitt der Metropolregion (24%). Bei der zweiten Energiekarawane (November 2014 bis Januar 2015) im Sanierungsgebiet „Schwimmbadstraße“ konnten die Energieberater 22 von 42 Haushalte beraten (52%). Beratungsschwerpunkte waren: Außendämmung, Fensteraustausch, Lüftung und Heizungsanlagen, Förderprogramme und Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG). Am Ende der Beratung erhielten die Hausbesitzer eine Empfehlung für die Sanierung des Gebäudes. So können sie sich auch noch an den Vorschlägen orientieren, wenn die Maßnahmen nicht gleich umgesetzt werden können.

Um den Erfolg der Energieberatungen einschätzen zu können wurde etwa ein Jahr nach den Energiekarawanen eine anonyme Befragung der beratenen Hauseigentümer durchgeführt: Was haben die Energieberatungen gebracht? Wurden bereits empfohlene Energiesparmaßnahmen umgesetzt oder ist eine Umsetzung geplant? Wenn nicht, was sind die Gründe? Die Umfrage soll helfen künftige Aktivitäten der Gemeinde zu planen.

In beiden Gebieten waren die durchgeführten Beratungen mehrheitlich die ersten Energieberatungsgespräche für die Hauseigentümer (Blumenviertel 75%, Schwimmbadviertel 80%). Die Frage, ob die Beratung neue Hinweise geben konnte, beantworteten im Blumenviertel 65% und im Schwimmbadviertel 50% mit „ja“. Es zeigte sich, dass viele Hausbesitzer bereits gut informiert waren oder schon vor der Beratung Maßnahmen durchgeführt hatten.

Im Jahr 2015 betrug die durchschnittliche Umsetzungsquote aller Energiekarawanen in der Metropolregion etwa 60%. Im Blumenviertel lag sie bei 65% und im Schwimmbadviertel bei 80%. In beiden Gebieten bezogen sich die Maßnahmen auf die Dämmung von Dach, Kellerdecke, Außenwänden oder Rolladenkästen sowie Rohrleitungen. Auch die Erneuerung von Fenstern und Haustüren wurde häufig durchgeführt oder war geplant. Einzelmaßnahmen wurden meist in Kombination geplant.

Insgesamt verliefen die Energiekarawanen sehr erfolgreich und fanden eine positive Resonanz. Für  94% im Blumenviertel und 90% im Schwimmbadviertel ist das Angebot einer kostenlosen Energieberatung durch die Gemeinde begrüßenswert.

Daher soll an dieser Stelle auch auf das Angebot der Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Heidelberg (KliBA) hingewiesen werden. Auch außerhalb einer Energiekarawane und für ALLE Haushalte bietet die KliBA eine kostenlose, unabhängige und unverbindliche Energieberatung im Rathaus Bammental an. Die aktuellen Beratungstermine finden Sie immer in den Gemeindenachrichten. Frau Damblon berät Sie bei Fragen zu Energienutzung, Wärmeschutz und Fördermöglichkeiten.

Für Fragen steht Ihnen auch die Klimaschutz- und Energiemanagerin der Gemeinde, Frau Lang, gerne zur Verfügung:
06223 95 30-45 (Mo bis Mi 8-14 Uhr)
susanne.lang(@)bammental.de

kostenlose Strommessgeräte

KliBA
KliBA
Gemeindebücherei
Gemeindebücherei

KliBA und die Gemeindebücherei Bammental starten Kooperation

Zum Aufspüren der Energieräuber zu Hause kann man nun in der Gemeindebücherei Bammental Strommessgeräte ausleihen.

(Bammental, 15.Juni 2015). Zum Abschluss des Bürgertages am 08. Juni überreichte Dr. Keßler, der Geschäftsführer der KliBA, vier Strommessgeräte an Frau Köhler von der Gemeindebücherei Bammental.

Nach einem erfolgreichen Start der Kooperation zwischen der Stadtbücherei Heidelberg und der KliBA, deren Ergebnis kontinuierlich ausgeliehene und sogar schon vorgemerkte Strommessgeräte sind, können interessierte Bibliotheknutzer Strommessgeräte nun auch in der Gemeindebücherei in Bammental ausleihen und damit die häuslichen „Stromräuber“ identifizieren.

Ein kleines Messgerät zeigt – zwischen der Steckdose und zu untersuchendem Gerät gesteckt – den Stromverbrauch eines Elektrogerätes an. Und nicht nur das: mit Hilfe des kleinen Messgerätes erhält man ein Gefühl für den Energieverbrauch unterschiedlichster Geräte. Es veranschaulicht auch den unnötigen Leerlauf z.B. bei PC, Drucker, Bildschirmen, DVD-Spieler usw. Zuverlässig können mit dem Messgerät auch die jährlichen Betriebskosten des Kühlschranks ermittelt werden und so eine Entscheidungshilfe für einen Neukauf geben. Zum Strommessgerät erhält der interessierte Bürger ein KliBA-Merkblatt, in dem die Messungen durch Rechenbeispiele noch leichter und verständlicher werden und die Angaben zum durchschnittlichen Verbrauch unterschiedlichster Geräte eine Orientierung bieten.

Die Geräte können ab dieser Woche kostenlos in der Gemeindebücherei in der  Reilsheimer Straße 15 ausgeliehen werden. Die Bücherei ist am Montag und Donnerstag von 16 bis 19 Uhr geöffnet. Für Fragen stehen Ihnen Frau Köhler von der Bücherei (06223/ 925 27 90) und die Energiemanagerin der Gemeinde Susanne Lang (06223/ 95 30 45; susanne.lang(@)bammental.de) gerne zur Verfügung.  

Ferienprogramm

Die Stromräuber im Kinderzimmer

Lampen, Computer, Fernseher- all diese Dinge begleiten uns tagtäglich, nicht nur in unseren Wohnungen.

Aber woher kommt eigentlich der Strom für diese Geräte? Dieser wichtigen Frage sind wir im Ferienprogramm 2015 zuerst nachgegangen. In Deutschland stammte der Strom 2014 zu 16% aus Kernenergie und zu 53% aus fossilen Energieträgern. Dass diese Energieträger schädlich für die Umwelt und uns Menschen sind, wussten wir bereits. Doch was ist die Alternative? Erneuerbare Energien! Diese hatten 2014 einen Anteil von 26% am deutschen Strom. Im Vergleich zu fossilen Energieträgen noch ein geringer Anteil. Jeder von uns kann sehr einfach mithelfen den Anteil von Strom aus Wasser, Wind und Sonne zu erhöhen: durch Energiesparen! Aber wie? Und wo? Jeder von uns kann einfach zu Hause, in der Schule, auf Arbeit und im Verein Strom sparen. Um den Stromverbrauch der Geräte zu ermitteln haben wir in der Gemeindebücherei Strommessgeräte ausgeliehen. Das war kinderleicht und hat nichts gekostet. Das Messen der Verbräuche war genauso leicht.  Einfach das Messgerät zwischen Steckdose und Gerät stecken und schon kann man den Verbrauch ablesen. Viele der Geräte, besonders die älteren, haben im scheinbar ausgeschalteten Zustand fast so viel Strom verbraucht wie im eingeschalteten. Wir haben überlegt, was man dagegen unternehmen kann. Stecker ziehen! Das ist manchmal etwas aufwändig. Deswegen gibt es kleine Helfer wie Steckerleisten mit Schaltern oder Zeitschaltuhren, die dabei helfen nicht genutzte Geräte vom Stromnetz zu trennen. Auch Energiespareinstellungen am Computer und Mobiltelefon machen das Stromsparen kinderleicht. Aber was machen wir mit Geräten bei denen der Stecker nicht einfach gezogen werden kann, zum Beispiel beim Kühlschrank? Hier lohnt es sich beim Neukauf auf die Energieeffizienzklasse zu achten. Sie zeigt uns wie sparsam das Geräte mit Energie umgeht. So können wir Strom und Geld sparen. Beim Messen an verschiedenen Geräten haben wir gemerkt, dass einige Geräte nur sehr wenig Strom verbrauchen. Wir dachten, dass sich das Steckerziehen dann nicht lohnt. Aber das tut es! Wenn alle Menschen in Deutschland nicht benötigte Geräte vom Strom trennen würden, dann könnten wir jedes Jahr so viel Strom sparen wie 9 Millionen Menschen verbrauchen. Das sind mehr Menschen als in Bammental, Heidelberg, Mannheim, Frankfurt a. M., München und Berlin zusammen. Fast alle Menschen in Baden-Württemberg könnte man mit dieser Energie versorgen.

Also: Mach dich auf die Suche nach Stromfressern in deinem Zimmer, eurer Wohnung, in der Schule oder im Verein. Jeder kann helfen Strom zu sparen und so den Anteil fossiler Energie und Kernenergie in Deutschland zu senken!

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