Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Förderprogramm 2019

Klimaschutz-Förderprogramm des GVV Neckargemünd 2019

Die Details der Förderung sind in der Richtlinie zum Klimaschutz-Förderprogramm des GVV 2019 näher geregelt.

Förderprogramm GVV 2019_Richtlinie

1. Gebäude-Thermografie

juristische und natürliche Personen, die Eigentümer/-innen, Pächter/-innen oder Mieter/-innen der Gebäude sind, bei denen die Gebäudethermografie durchgeführt werden soll. Pächter/-innen oder Mieter/-innen benötigen die schriftliche Einverständniserklärung des/der Eigentümers-/in zur Durchführung der Gebäude-Thermografie. Diese ist dem Anmeldebogen beizufügen.

Was wird gefördert?

Für Gebäude auf Bammentaler, Gaiberger, Neckargemünder oder Wiesenbacher Gemarkung wird jeweils eine Gebäude-Thermografie durch die AVR Energie GmbH oder anderer Anbieter gefördert.

Was wird gefördert? Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderung beträgt pauschal 50 Euro pro durchgeführte Thermografie.

Antragsverfahren

Für Thermografie-Aufnahmen von der AVR Energie GmbH ist die Abgabe des ausgefüllten Bestellformulars bei den Klimaschutzbeauftragten ausreichend. Die Daten werden an die AVR weitergeleitet. Die weitere Bearbeitung und Rechnungsstellung erfolgt durch die AVR Energie GmbH. Der Förderbetrag wird automatisch vom Rechnungsbetrag abgezogen. Bei anderen Anbietern erfolgt die Anmeldung zur Förderung über das Formular. Dieses ist vor Durchführung der Thermografie mit der Bestellbestätigung des Anbieters einzureichen. Nach Bestätigung der Förderung durch die Klimaschutzbeauftragten kann die Thermografie durchgeführt werden. Die Förderung in Höhe von 50 Euro wird nach Vorlage der Rechnung an den Antragssteller überwiesen.

2. Energiesparen durch geringinvestive Maßnahmen

  • Private Haushalte
  • Betriebe, Unternehmen und sonstige Organisationen
  • öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Kindertagesstätten und Schulen (nicht umfasst Volkshochschulen) bzw. deren Träger;
  • kulturelle Einrichtungen in privater oder gemeinnütziger Trägerschaft;
  • Werkstätten für behinderte Menschen bzw. deren Träger;
  • örtliche Vereine mit Gemeinnützigkeitsstatus, die im Vereinsregister eingetragen sind

Was wird gefördert?

Gefördert werden beispielsweise die in der folgenden Auflistung genannten geringinvestiven Klimaschutzmaßnahmen (nicht abschließend):

a.  Stromsparmaßnahmen

Gefördert wird die Umstellung auf LED-Beleuchtung. Es wird nur der Ersatz bestehender Lampen gefördert. Die Anschaffung von Bewegungsmeldern ist in Kombination mit der LED-Umstellung ebenfalls förderfähig. Zur Minderung von Standby-Verlusten wird beispielsweise die Anschaffung von Verbrauchszählern, Schaltzeituhren, Steckdosenleisten mit Schalter, funkgesteuerte Steckdosen oder Steckerleisten mit Ein-/Abschaltautomatik gefördert.

b. Reduzierung Wärmebedarf

Gefördert wird beispielsweise die Anbringung von Isolierung an Heizungs- und Warmwasserrohren, die Dämmung von Heizkörpernischen, die Anschaffung elektrischer, programmierbarer Thermostatventile oder die Abdichtung von Fenster und Türen.

c. Reduzierung Wasserverbrauch

Gefördert werden Maßnahmen zur Reduzierung des Wasserverbrauchs, beispielsweise durch Anschaffung von Wasserspar-Duschköpfen, Spar-Armaturen, Durchflussbegrenzern oder die Nachrüstung von Toiletten mit Spülstopp-Taste. Wie hoch ist die Förderung? Für die Maßnahmen wird ein Zuschuss in Höhe von 30 Prozent zu den Bruttokosten gewährt. Die Zuwendung muss mindestens 10 Euro betragen, jedoch höchstens 100 Euro. Mehrere Maßnahmen können in einem Antrag zusammengefasst werden. Bei vorheriger Inanspruchnahme einer Energieberatung erhalten die Antragssteller eine Förderung in Höhe von 50 Prozent, jedoch maximal 300 Euro.

Antragsverfahren:

Die Anträge auf Förderung sind nach Durchführung der Maßnahmen zusammen mit den Rechnungskopien und dem Formular Durchführung geringinvestiver Maßnahmen einzureichen, spätestens drei Monate nach Umsetzung der Maßnahmen. Anträge können ganzjährig bis zum 31.12.2019 gestellt werden.

3. Klimaschutzaktivitäten in Kindertagesstätten, Schulen und Vereinen

  • öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Kindertagesstätten und Schulen (nicht umfasst Volkshochschulen)
  • öffentliche und freie, gemeinnützige Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • örtliche Vereine mit Gemeinnützigkeitsstatus, die im Vereinsregister eingetragen sind
  • gemeinnützige Organisationen, wie beispielsweise Feuerwehren, Technisches Hilfswerk, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Jugendclubs, Bibliotheken, Familien-, Bürger- oder Gemeindezentren

Ausgenommen sind politische Organisationen.

Was wird gefördert?

Bei Durchführung von Maßnahmen oder anderen Aktivitäten, die den Klimaschutz aktiv fördern, wird den Antragsstellern ein Zuschuss gewährt. Nicht gefördert werden Ausgaben für Personalkosten.

Wie hoch ist die Förderung?

Klimaschutzaktivitäten werden mit einem Zuschuss in Höhe von 40 Prozent gefördert.

Die Mindestzuwendung muss 50 Euro betragen. Die maximale Zuwendung beträgt 200 Euro.

Antragsstellern die aktiv am STADTRADELN 2019 teilnehmen wird ein Bonus in Höhe von 50 Euro gewährt. Die Auszahlung erfolgt nach Ende des Aktionszeitraumes des STADTRADELNS.

Antragsverfahren:

Das Verfahren ist zweistufig:

  1. Vor Umsetzung der Maßnahme muss eine kurze Maßnahmenbeschreibung zusammen mit dem Antragsformular eingereicht werden. Sofern die Voraussetzungen für eine Förderung erfüllt sind und die Projektskizze positiv bewertet wird, kann die Maßnahme durchgeführt werden.
  2. Nach Durchführung der Maßnahme wird ein kurzer Abschlussbericht mit den Rechnungskopien eingereicht. Danach erfolgt die Auszahlung der Förderung an den Antragssteller.

Anträge

Anträge auf Zuwendung können ausschließlich schriftlich eingereicht werden. Es werden ausschließlich Anträge angenommen die vollständig und widerspruchsfrei sind. Erfüllen Anträge diese Anforderungen nicht werden diese zurückgestellt, bis der Antragssteller diese erfolgreich nachgebessert hat. Förderungen werden nur gewährt, wenn die Mittel im jeweiligen Förderschwerpunkt noch zur Verfügung stehen.

Kontakt

Wo müssen die Anträge eingereicht werden?

Gemeindeverwaltungsverband Neckargemünd
Klimaschutzmanagement
Bahnhofstraße 54
69151 Neckargemünd
06223 804-821
06223 804-822
06223 804-9899
klimaschutz-im-gvv(@)neckargemuend.de

nach oben